Rahmenwettspielordnung

  • Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern(Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit). Nach dem 1. Start sind Änderungen nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.
  • Die Spielleitung kann Meldungen nach Meldeschluss berücksichtigen, z.B. als Ersatz für kurzfristige Absagen oder zustande kommen einer vollständigen Gruppe.
  • Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.
  • Das Nenngeld ist vor Wettspielbeginn an den Turnierveranstalter zu entrichten.
  • Bei Wettspielteilnehmern, die unentschuldigt nicht zum Wettspiel antreten, kann der Turnierveranstalter Sanktionen aussprechen.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Amateure des GCG und anderer vom DGV anerkannten Clubs entsprechend der Wettspielausschreibung.
  • Die Wettspielleitung kann die Nutzung von E-Cars erlauben.
  • Gehen mehr Wettspielanmeldungen ein als in der Wettspielausschreibung als Höchstteilnehmerzahl angegeben, rücken diese in einer nummerierten Folge auf eine Warteliste. Nach Absagen angemeldeter Wettspielteilnehmer rücken die auf der Warteliste verzeichneten Angemeldeten entsprechend in das Hauptfeld.
  • Die auf dem Platz befindlichen Übungseinrichtungen, Pitching-Grün, Putting-Grün und Driving-Range, dürfen von Turnierteilnehmern vor und zwischen den Runden benutzt werden und sind nicht Bestandteil des Platzes.
  • An- und Abmeldungen müssen schriftlich erfolgen mit Anmeldekarten, Fax, Email, mygolf, oder am Terminal. Meldungen zu Internen Turnieren ab 28 Tage, zu offenen Turnieren ab 42 Tage vor Turnierbeginn.
  • Es gelten die Wettspielbedingungen der Region Nord und das DGV-Ligastatut in den für den GVSH geltenden Punkten sowie die GCG-Platzregeln- und Rahmenausschreibung. Einsichtnahme ist im Clubsekretariat möglich. Üben/Nachputten auf dem zuletzt gespielten Grün ist bei Zählspielen nicht erlaubt (Regel 7-2.). Strafe bei Verstoß: Lochspiel = Disqualifikation, Zählspiel = 2 Strafschläge
  • Die Spielleitung wird auf der Ausschreibung bekannt gegeben. Sie entscheidet in Regelfragen endgültig (Regel 34-3.).
  • Das Wettspiel ist mit der Siegerehrung beendet.
  • Unverzügliche Spielunterbrechung wegen Gefahr:    1 langer Signalton
  • Spielunterbrechung nach Regel 6-8.b:3 kurze aufeinanderfolgende Signaltöne
  • Spiel-Wiederaufnahme:2 kurze aufeinanderfolgende Signaltöne
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  • Bei gemeinsamer Bruttowertung für Damen und Herren gilt der CR-Ausgleich lt. SWSH, 9.8. nur bei besonderer Auslobung des CR-Ausgleichs. Bei gleichen Ergebnissen entscheiden die besseren letzten 18 Löcher. Bei weiterer Gleichheit werden bis zu einer Entscheidung die besseren 9,6,3,2,1 Löcher gewertet, im Netto unter Vorgabenanrechnung. Die Auswahl der Löcher erfolgt nach dem Vorgabenverteilungsschlüssel, wobei auf das schwierigste Loch das Leichteste (1,18,3,16,5,14,7, 12,9) folgt und bei weiterer Gleichheit das Los entscheidet.
  • Die Zählkarten sind sorgfältig zu führen. Scoreveränderungen sind deutlich vorzunehmen und sind vom Spieler und Zähler zu unterschreiben. Der Spieler ist für die ordnungsgemäße Zählkartenführung verantwortlich. Wurden die Zählkarten bei der Zählkartenabgabe-Stelle abgegeben, sind nachträgliche Änderungen nicht möglich. Unkorrekte Zählkartenführung und nicht als bald als mögliche Abgabe führen zur Disqualifikation.


Januar 2017